Es war der 13. November 2009, als sich ein Bus mit gut gelaunten Cowboys und Cowgirls in Richtung Landeshauptstadt aufmachte.
Verhungern konnten sie nicht, denn es gab „genug Essen im Bus. Danke an jevd“ (rh)
Als sie nach einer langen Fahrt in Hannover ankamen, gaben sie in der Halle alles um die Mannschaft anzufeuern. Diese legte sich ins Zeug, sodass „der Sieg nie in Gefahr war“ (ce). Nachdem 29:26 Sieg gegen den HSV Hannover, schwärmte man noch auf der Rückfahrt lange von dem „geilen Eissporthallen-Feeling“ (sh).
Eine gute Woche später traf man sich dann zum Spiel gegen den Aufsteiger VFL Potsdam im Euregium. Leider hatten sich viele Mitglieder des Wilden Westens mit der Neuen Influenza, dem H1S1G1 – Virus angesteckt. Doch die meisten schleppten sich trotz des hoch ansteckenden Handballfiebers in die Halle und konnten der Mannschaft dabei zuschauen wie sie mit 37:30 gewannen.
Am ersten Adventswochenende machten sich die Jungs der HSG Nordhorn alleine auf den weiten weg nach Dessau um zwei Punkte zu holen. Mit einem knappen Sieg (30:29) gingen die zwei Punkte von Sachsenanhalt in die Grafschaft.
Der Nikolaus beglückte das Spiel Nordhorn gegen Magdeburg II mit „der schlechtesten Schiri-Leistung seit Pfullingen, vor ca. fünf Jahren.“ (jw)
So scheint es, dass man richtig verwöhnt ist von den Schiris der ersten Bundesliga und so mancher wünscht sich unsere beiden Lieblings-Schiedsrichterinnen zurück…
Doch nicht nur das Durcheinander der Schiedsrichter Endscheidungen, sondern auch die Mannschaft, die nicht richtig ins Spiel fand, führte zur 30:31 Niederlage.
Schon am 12.12. zeigten die Spieler der HSG Nordhorn, was sie wirklich drauf haben und zeigten es den Spielern des SV Anhalt Bernburg. Sie fegten die Bernburger mit 35:25 aus der Halle. Besonders zu erwähnen sind bei diesem Spiel Björn Buhrmester, der mit 19 Paraden glänzte und Michael Jahns, der es auf 13 Tore brachte.
Lange schon freute man sich auf das nächste Spiel, welches am 19.12 in Emsdetten stattfinden sollte. Die Karten für das Spiel gingen weg wie warme Semmeln. Jeder der eine Karte und/oder einen Platz in einem der beiden Busse ergatterte, konnte sich glücklich schätzen.
Doch leider war das Spiel nicht ganz so, wie man es sich gewünscht hätte. Soweit man den das Spielfeld im Blick hatte, war es aus Nordhorner Sicht eine Katastrophe.
„Wo kam der Spieler den plötzlich her?“ (vg)
„Keine Ahnung, von irgendwo da unten.“ (hk)
Mit schwerem Herzen mussten wir dann die zwei Punkte an der Ems lassen und uns ohne Punkte im Gepäck zurück an die heimische Vechte begeben.
Am zweiten Weihnachtstag entschieden sich einige Fans gegen das gemütliche Kaffee trinken mit der Familie, sondern machten sich auf den Weg nach Wilhelmshaven um sich dort den angefutterten Weihnachtsspeck wegzuklatschen. Nach einem kleinen Zwischenfall mit den reservierten Karten: „Ich hab heute leider nicht genug 500ter Scheine mit, sonst würde ich die Karten ja bezahlen“(hk), zeigten wir den Wilhelmshavener mal wie es aussieht wenn man in den Vereinsfarben gekleidet ist.
Das Spiel begann mit einem tiefen Durchatmen der HSG Fans, doch schon bald drehte sich das Spiel und die Wilhelmshavener führten mit 13:9 zur Halbzeit. Noch die Nordhoner ließen sich nicht abschütteln und blieben hartnäckig. Dies lohnte sich und die beiden Mannschaften trennten sich mit einem fairen 26:26.
Zum Schluss bleibt uns nur noch eins übrig: Wir wünschen allen Handballfans einen guten Rutsch und ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr 2010!
(vg)

