Datum

27. Dezember 2009

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Allgemein, Auswärtsfahrt, Liga

Sieben auf einen Streich

Es war der 13. November 2009, als sich ein Bus mit gut gelaunten Cowboys und Cowgirls in Richtung Landeshauptstadt aufmachte.
Verhungern konnten sie nicht, denn es gab „genug Essen im Bus. Danke an jevd“ (rh)
Als sie nach einer langen Fahrt in Hannover ankamen, gaben sie in der Halle alles um die Mannschaft anzufeuern. Diese legte sich ins Zeug, sodass „der Sieg nie in Gefahr war“ (ce). Nachdem 29:26 Sieg gegen den HSV Hannover, schwärmte man noch auf der Rückfahrt lange von dem „geilen Eissporthallen-Feeling“ (sh).
Eine gute Woche später traf man sich dann zum Spiel gegen den Aufsteiger VFL Potsdam im Euregium. Leider hatten sich viele Mitglieder des Wilden Westens mit der Neuen Influenza, dem H1S1G1 – Virus angesteckt. Doch die meisten schleppten sich trotz des hoch ansteckenden Handballfiebers in die Halle und konnten der Mannschaft dabei zuschauen wie sie mit 37:30 gewannen.

Am ersten Adventswochenende machten sich die Jungs der HSG Nordhorn alleine auf den weiten weg nach Dessau um zwei Punkte zu holen. Mit einem knappen Sieg (30:29) gingen die zwei Punkte von Sachsenanhalt in die Grafschaft.
Der Nikolaus beglückte das Spiel Nordhorn gegen Magdeburg II mit „der schlechtesten Schiri-Leistung seit Pfullingen, vor ca. fünf Jahren.“ (jw)
So scheint es, dass man richtig verwöhnt ist von den Schiris der ersten Bundesliga und so mancher wünscht sich unsere beiden Lieblings-Schiedsrichterinnen zurück…
Doch nicht nur das Durcheinander der Schiedsrichter Endscheidungen, sondern auch die Mannschaft, die nicht richtig ins Spiel fand, führte zur 30:31 Niederlage.
Schon am 12.12. zeigten die Spieler der HSG Nordhorn, was sie wirklich drauf haben und zeigten es den Spielern des SV Anhalt Bernburg. Sie fegten die Bernburger mit 35:25 aus der Halle. Besonders zu erwähnen sind bei diesem Spiel Björn Buhrmester, der mit 19 Paraden glänzte und Michael Jahns, der es auf 13 Tore brachte.
Lange schon freute man sich auf das nächste Spiel, welches am 19.12 in Emsdetten stattfinden sollte. Die Karten für das Spiel gingen weg wie warme Semmeln. Jeder der eine Karte und/oder einen Platz in einem der beiden Busse ergatterte, konnte sich glücklich schätzen.
Doch leider war das Spiel nicht ganz so, wie man es sich gewünscht hätte. Soweit man den das Spielfeld im Blick hatte, war es aus Nordhorner Sicht eine Katastrophe.
„Wo kam der Spieler den plötzlich her?“ (vg)
„Keine Ahnung, von irgendwo da unten.“ (hk)
Mit schwerem Herzen mussten wir dann die zwei Punkte an der Ems lassen und uns ohne Punkte im Gepäck zurück an die heimische Vechte begeben.
Am zweiten Weihnachtstag entschieden sich einige Fans gegen das gemütliche Kaffee trinken mit der Familie, sondern machten sich auf den Weg nach Wilhelmshaven um sich dort den angefutterten Weihnachtsspeck wegzuklatschen. Nach einem kleinen Zwischenfall mit den reservierten Karten: „Ich hab heute leider nicht genug 500ter Scheine mit, sonst würde ich die Karten ja bezahlen“(hk), zeigten wir den Wilhelmshavener mal wie es aussieht wenn man in den Vereinsfarben gekleidet ist.
Das Spiel begann mit einem tiefen Durchatmen der HSG Fans, doch schon bald drehte sich das Spiel und die Wilhelmshavener führten mit 13:9 zur Halbzeit. Noch die Nordhoner ließen sich nicht abschütteln und blieben hartnäckig. Dies lohnte sich und die beiden Mannschaften trennten sich mit einem fairen 26:26.

Zum Schluss bleibt uns nur noch eins übrig: Wir wünschen allen Handballfans einen guten Rutsch und ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr 2010!

(vg)

 



Datum

11. November 2009

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Allgemein, Comeback, Liga

Auf dem Weg zurück nach oben

Endlich, der langersehnte Sieg war da. 42:32 gegen den TSV Altenholz. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und es holte die HSG aus einem tiefen Loch.

Doch leider konnte man davon in den ersten 20 Minuten beim Spiel gegen den VfL Bad Schwartau nicht viel sehen. Schon nach fünf Minuten erziehlten die Schwartauer drei Treffer und die Jungs der HSG trafen nur den Pfosten oder spielten den Torwart ein.
Doch plötzlich hatten die Nordhorner den Dreh raus und versenkten einen Ball nach dem anderen, während Buhrmester den Gästen das Leben schwer machte.
In der zwanzigsten Minute, dann der Ausgleich (12:12) und in der starken zweiten Halbzeit konnten sich die Nordhorner absetzten und gaben die Führung nicht mehr her. Unter den wachsamen Augen von Holger Glandorf gewannen die Nordhorner das Spiel mit 38:33 im heimischen Euregium und zeigten damit das sie das Tief auch wirklich überwunden hatten. Dies wurde ausgiebieg mit der zweiten „HUBA“ gefeiert.

Nach dem Spiel bedankte sich Maik Machulla, der in den letzten Tagen die 1.000 Dauerkarte überreichte, bei den Fans für die tolle Unterstützung.
So bedanken wir uns auf diesem Wege bei der Mannschaft, für spannende Spiele im Euregium und auch auswärts.

(vg)

 



Datum

18. Oktober 2009

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Allgemein

Hildesheim, Hamm und Ahlen

Hildesheim
Mit acht Fans und einem „Chef-Fahrer“ ging es im HSG Bulli nach Hildesheim, wo man in der Sparkassen-Arena viele weitere HSG Fans traf.
Auch wenn es erst so aussah, als ob die Jungs vergessen hätten ihr Zielwasser zu trinken, kam man zu einem stolzen 29:25 (13:15). Spitzenreiter!
Nach dem Spiel wurden wir von Melanie Tebbel und Stephan van Slooten mit Brötchen und von Maja Loebnitz mit selbstgebackenem Kuchen versorgt. Vielen Dank dafür!!!
Schon eine Woche später machte sich ein Bus auf den Weg in Richtung Hamm. Vollgeladen mit Fans, die ihre Mannschaft lautstark unterstützten. Doch dies wurde leider nicht belohnt. Die HSG verlor das erste Bundesliga Spiel mit 25:28 (16:14) gegen das Team von dem Ex-Nordhorner Frank Schumann, der einen Tag vor dem Spiel Vater wurde. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute!
Auch Mark Bult ist vor wenigen Wochen zum ersten Mal Vater geworden. Auch ihm und seiner Familie wünschen wir alles Gute!
Auf die Niederlage in Hamm, folgte dann die ärgerliche Niederlage gegen Ahlen im heimischen Euregium. Mit nur ein bisschen mehr Glück wäre es ein gerechtes Unentschieden geworden, doch das Glück war auf Seiten der Ahlener größer. 28:29 (14:14) lautete das Endergebnis eines spannenden Spieles.
Leider reichte es auch in Rostock nicht für einen Sieg (26:28), aber am Freitag gegen den SV Post Schwerin geben wir wieder alles um unsere Mannschaft zu unterstützen.

(vg)

 



Datum

30. September 2009

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Allgemein

Blickrichtung: Vorwärts.

Trotz der 34:38 Niederlage in der zweiten Runde des DHB-Pokals gegen den Bundesligisten TuS N-Lübbecke schien die Stimmung nach dem Spiel sehr entspannt. Björn Buhrmester unterhielt sich mit seinen ehemaligen Torhüter-Kollegen und auch unser Kapitän freute sich auf ein Wiedersehen mit alten
Bekannten aus der Bundesliga.

Nach einer frühen HSG-Führung (10:7) gelang dem TuS die Wende. Den Halbzeitvorsprung von 14:17 gab der Bundesligist nicht mehr her. Unsere Jungs schnupperten zwei mal am Ausgleich, der allerdings nicht fiel. Denn noch war kein großer Klassenunterschied bemerkbar; die Partie wurde von beiden Teams offen gestaltet. Bester Werfer unseres Teams – mal wieder – Maik Machulla, der 11 Tore erziehlte und auch bei Strafwürfen einen kühlen Kopf bewies. Ebenfalls überragend Spielte Michael Jahns der 9 Treffer erziehlte. Ein weiterer Aspekt für die offene Spielgestaltung waren gute Leistungen von Helge Rigterink und Björn Buhrmester, die sich gut ergänzten.

Deutlich zu sehen war, dass der Prozess der Teambildung weiter voranschreitet. Die Spielzüge werden immer erfolgreicher, der Angriff funktionirete wieder ein Stück besser als in den vergangenen Spielen und auch die Abwehr zeigte eine Steigerung. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, dass die Stimmung in der Halle trotz der mageren Zahl von 975 Zuschauern nicht ausblieb. Man darf also auf den weiteren Saisonverlauf unserer Jungs gespannt sein. Am Sonntag steht nun das Auswärtsspiel bei der Eintracht aus Hildesheim an. Diese Unterlag in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs mit 25:33 gegen den TBV Lemgo.

An dieser Stelle grüßen wir von Herzen Mark Bult, der vor einigen Tagen Vater wurde.
Alles Gute für Familie und Nachwuchs!

(ce)

 



Datum

22. September 2009

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Allgemein, Liga

Das Publikum als Erfolgsgarant

Nach 60 Minuten die Erlösung; der dritte Sieg im dritten Spiel war perfekt – obwohl es nach 45 Minuten nicht wirklich danach aussah. Unsere Jungs lagen mit 24:27 zurück – das Spiel stand auf der Kippe, doch angepeitscht von 1790 Nordhornern im Euregium gelang die Wende:
Der Spielstand wurde innerhalb von nur sieben Minuten gedreht. Die Nordhorner bauten ihre Führung auf 32:28 aus und gaben sie bis zum Schluss nicht mehr her.
33:32 lautete das Endergebnis einer packenden Zweitligapartie.
Björn Buhrmester startete mit einem unglücklichen Gegentor in die Partie. Er bekam selten eine Hand an den Ball und genauso fand unsere Abwehr nur schwer in die Partie. So war es Routinier Machulla, der unsere Jungs mit sieben der ersten zehn HSG-Tore im Spiel hielt. 17:18 zur Pause – verdiente Führung für die Gäste.
Varel legte dann einen besseren Start in der zweiten Halbzeit hin und so konnte die Halbzeitführung schnell auf 18:20 ausgebaut werden.
Kritische Situation zu diesem Zeitpunkt: Zeitstrafe für Einar Ingi Hrafnsson.
Doch trotz Unterzahl wurde der Ausgleich erziehlt. Wieder war es Machulla, der zunächst den starken Verjans bediente und dieser mustergültig mit einem Kempatrick den Anschluss herstellte und dadurch nur wenige Sekunden später ausgleichen konnte.
Zwar konnten sich die Gäste noch einmal absetzen, aber den Sieg gegen eine charakterstarke, routinierte Heimmannschaft nicht nach Hause bringen.
An Spannung fehlte es dieser Partie nicht. Das Publikum stand gerade in kritischen Momenten voll hinter der heimischen HSG und trug mit dazu bei, dass der 24:27 Rückstand kurz vor dem Ende noch einmal gedreht werden konnte. Nach einem solchen Kraftakt durfte natürlich die erste HUMBA dieser Saison nicht fehlen.

“Heut’ ist so ein schöner Tag” – DvD traf mit diesem Hit mal wieder voll ins Schwarze.

(ce)

 



Datum

13. September 2009

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Allgemein, Auswärtsfahrt, Liga

Mit dem Bus zum Heimspiel nach Bad Zwischenahn

An viele Dinge muss man sich in der 2. Liga erst gewöhnen. Da sind z.B. kleine Schulsporthallen mit vielen Linien auf dem Boden oder Schiedsrichter die einfach mit dem Spiel überfordert scheinen.
Doch an zwei Dinge, braucht man sich nicht gewöhnen. An eine kämpferische Mannschaft und an Fans, die auch Auswärts alles geben.
Ca. 35 Fans kamen mit dem Bus aus Nordhorn und sahen schon von weitem die ganzen NOH Autos vor der Realschulhalle in Bad Zwischenahn stehen. Auch in der Halle sah man fast nur rot gekleidete Fans, die ihre Mannschaft lautstark anfeuerten, sodass der Hallensprecher der Edewechter gar nicht gegen ankam.
Die Mannschaft fand erst sehr schwer ins Spiel. Die Abwehr war viel zu löchrig und Björn Buhrmester bekam keine Hand an den Ball. Doch plötzlich hatten sie den Dreh raus, ließen die Edewechter weit hinter sich und Buhrmester wehrte ein Ball nach dem anderen ab.
So lagen sie schon in der Halbzeitpause mit 6 Toren vorne und bauten diesen Vorsprung in der 2. Halbzeit aus. Die Schiedsrichter machten einen völlig überforderten Eindruck und hielten die Zeit ständig an um sich zu beratschlagen oder die Zeitnehmer um Rat zu fragen. Doch auch dies hielt unsere Jungs nicht davon ab 32:24 zu gewinnen und dich somit den 2. Tabellenplatz zu sichern.
Nach dem Spiel hatten wir es ziemlich eilig wieder in den Bus zu kommen, denn noch ein weiteres Handballspiel wartete im heimischen Euregium auf uns. Die zweite Mannschaft spielte gegen den VfL Horneburg. Passend zur Halbzeitpause kam der Bus an und wir konnten direkt die Halle stürmen.
Zur Halbzeitpause lagen die Nordhorner mit 5 Toren hinten, doch in der 2. Halbzeit drehten auch sie auf und warfen ein Tor nach dem anderen, sodass sie teilweise mit 4 Toren vorne lagen. Das Spiel gewannen sie letztendlich mit 34:32.
So ging ein spannender und erfolgreicher Handballsamstag zu Ende.

Freuen kann man sich schon auf den nächsten Samstag, wenn die HSG um 19:00 Uhr wieder auf die HSG Varel trifft.

(vg)

 



Datum

07. September 2009

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Allgemein, Comeback, Liga

Ein Auftakt im wahrsten Sinne

Auftakt
„Als Auftakt (früher auch Aufschlag) bezeichnet man in der Musik den Beginn einer musikalischen Phrase mit einer (oder mehreren) meist unbetonten Note(n) vor Beginn der ersten (in der Regel betonten) Zählzeit im Takt.“
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Auftakt)

Von daher passt diese Bezeichnung hervorragend zu dem Spiel, das wir vor über 2100 Zuschauern im Euregium zum Einstand der „neuen“ HSG Nordhorn-Lingen erleben durften. Viele neue Gesichter auf dem Feld – nicht so sehr im Publikum, mehr als einmal der Griff zum Hallenheft, um die Nummern der Spieler mit den neuen, teils noch unbekannten Namen zu vergleichen. Und dann natürlich die Art des Spiels. Ein Auftakt in wahrstem Sinne. Die HSG ist noch nicht richtig „im Takt“, das merkt man. Und wir, die Fans, sind auch noch etwas irritiert. Die Mannschaft ist eine andere, ja, sie spielt nicht mehr so schnellen Handball, wie man ihn aus den jüngsten Saisonen kennt. Wir müssen uns erst in unseren Erwartungen und Sehgewohnheiten darauf einstellen, dass wir offiziell „zweitrangig“ geworden sind, wenn man sich Liga-Handball in Deutschland als Ganzes betrachtet. Torhüter könnten noch besser fangen, die Abwehr könnte noch kompakter stehen, Pässe gezielter kommen, Abschlüsse besser sitzen. Aber, wie gesagt, es war ein Auftakt und als solcher ein guter.

Denn es sind noch viele Dinge da, die man in der letzten Zeit der Erstliga-Zugehörigkeit von den Nordhornern kennt: Die Spielfreude, das erkennbare Gefühl, da ist eine Mannschaft, wo jeder für jeden eintritt und für sein Team und die Zuschauer um den Sieg kämpfen möchte. Die HSG war immer eine Mannschaft, die sich durch besonderen inneren Zusammenhalt auszeichnet, und Heiner Bültmann hat diese Philosophie ganz offensichtlich übernommen und in das neu zu formende Team als Devise eingegeben. Stützen wie Machulla, erfolgreichster Werfer und Dirigent, und Verjans, Tempo-Gegenstoß-Verwandler – da sind sie, die Blitzlichter, die an die nun vergangenen Zeiten erinnern und sicherlich qualitativ eine Spur über dem liegen, was man ansonsten in der zweiten Liga erwarten kann.

Letzteres gilt sicher auch für die Nordhorner Fans. Nicht nur der „Wilde Westen“, sondern die gesamt Halle hat zum Auftakt gezeigt, dass man mit ihnen auch im der zweiten Liga rechnen muss. In Sachen Support kann dem Publikum kein zweiter Platz zuweisen werden, der ist wie gewohnt erstklassig und der Bezeichnung „Der achte Mann“ mehr als würdig. Das hat sicher auch das knappe Dutzend an WHV-Fans in blauer Montur mitbekommen, das auf sympathische Weise ihr Team unterstützte. Solche Gastfans sind in Nordhorn nach wie vor gerne gesehen.

Zum Spiel selbst muss man nicht viel sagen. Ein knapper Sieg, der mit etwas mehr Konzentration und einer besseren Schiedsrichterleistung (Man hatte das Gefühl, die beiden Herren wären mit der körperbetonten Spielart der beiden ehemaligen Erstligisten ein wenig überfordert) sicher deutlicher ausgefallen wäre, zumal die Abwehr des WHV praktisch kaum vorhanden war. Ansonsten gilt, was oben steht: Torhüter könnten noch besser fangen, die Abwehr könnte noch kompakter stehen, Pässe gezielter kommen, Abschlüsse besser sitzen.
Aber die Grundvoraussetzungen, auf und neben dem Feld, stimmen. Und die Unterstützung auch.

In diesem Sinne: Handball. Heimat. HSG.

(sv)

 



Datum

03. Juni 2009

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Allgemein

worum es wirklich geht …

Da meint man, alles ist spätestens jetzt vorbei. Der Saisonhöhepunkt nimmt ein bitteres Ende, in der Liga geht es vermeintlich nur noch um die viel zitierte „Goldene Ananas“. Dass es jedoch nicht um diese geht, sondern um viel mehr, hat insbesondere der gestrige Abend mehr als verdeutlicht.

Fassen wir zusammen. Die Bundesligasaison ist für die HSG seit Beginn der Rückrunde faktisch gelaufen. Die einzige Möglichkeit, der Saison noch etwas Zählbares abzugewinnen, ist der Cup Winners Cup. Hier spielt man sich mit starken Auftritten – in eigener Halle, aber vor allem auch auswärts – bis ins Finale. Nebenbei – fast unbemerkt – legt die Mannschaft in der Liga beeindruckende Auftritte hin. Die teilweise mehr als deutlichen Siege gegen Stralsund, Dormagen, Berlin, Großwallstadt, Wetzlar, Essen und vor allem in Lemgo und die nur knappen Niederlagen bei den RNL und im Pokal-Viertelfinale in Gummersbach rückten bei den europäischen Festspielen fast in den Hintergrund. Und nun kommt man psychisch und physisch erschöpft aus Spanien wieder. Ola Lindgren sagt vor dem heutigen Spiel: “Ich frage mich wirklich, wie das gehen soll. Wir werden nach Flensburg fahren und irgendwie spielen. Gegen Flensburg würde ich wirklich nicht auf Nordhorn wetten“. Eine Aussage, die absolut nachvollziehbar ist. Alles freut sich nur noch auf das letzte Heimspiel. Doch dann gewinnt die HSG das Spiel in Flensburg nach einer vollkommen überzeugenden Vorstellung. Natürlich im Endeffekt ein Spiel ohne Belang. Aber wollten sich die Flensburger so in eigener Halle von ihren Fans in die Sommerpause verabschieden?! Niemand – nicht mal der Trainer – hätte damit gerechnet.

Was kann man nun nach diesem Spiel festhalten? Das, was hier in Nordhorn seit Februar passiert ist, ist einfach unbeschreiblich. Eine totgesagte Mannschaft bringt Leistungen aufs Parkett, als wäre nichts passiert. Sie schafft es, die finanziellen Probleme durch Ehrgeiz, Leidenschaft, Spaß am Handball und mannschaftliche Geschlossenheit in den Hintergrund zu rücken. Rastko Stojkovic trifft den Nagel auf den Kopf: „Ich bin ganz stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein. Niemand wird jemals wieder so eine Mannschaft aufbauen. Das ist etwas ganz Besonderes.“ Ola Lindgren fügt hinzu: „Was wir die vergangenen vier, fünf Monate geleistet haben, ist etwas Besonderes, Einzigartiges. Das übertüncht alles Negative. Diese Zeit wird niemand von uns vergessen.“

Wir auch nicht. Deswegen wollen wir am Samstag einen würdigen Abschluss unter dieses Kapitel setzen und uns bei der Mannschaft und dem Team drumherum bedanken.

Dieses Team wird uns fehlen. Dieses Team wird der Liga fehlen.

Es bleibt nur noch zu hoffen, dass endlich jemand erkennt, welches Potenzial in diesem Verein steckt. Das vergangene halbe Jahr hat es noch einmal beeindruckend untermauert:

Handball in Nordhorn lebt!

(la)

 



Datum

02. Juni 2009

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Allgemein, International

Schwer zu verstehen…

Wie soll man so eine Niederlage verkraften? Kann man bitterer ein Europapokalfinale verlieren? Ich glaube nicht.

Um das hier zu versteh’n,
braucht es Hirne und Herzen
von nie dagewesener Grösse,
braucht es Tränen und Schmerzen.
(Jupiter Jones)

(me)

 



Datum

20. Mai 2009

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Allgemein

Auf sie mit Gebrüll!

Nach einem wunderbaren Samstag mit Grillen, dem Sieg der Zweiten gegen Tabellenführer Edewecht, Fußball-Bundesliga-Radio auf der Wiese vorm Euregium und schließlich einem mitreißenden Spiel der Ersten gegen Göppingen, folgte am gestrigen Dienstag ein eher langweiliges Spiel gegen den Meister, Pokalsieger (usw. usf.) aus Kiel. Das Spiel ging für uns zwar gut los, wir führten nach vier Minuten mit 6:3, endete aber mit einer hohen und sicher auch nicht unverdienten Niederlage.
Das alles ist aber vollkommen unwichtig, da es in (jetzt gerade) exakt 72 Stunden um etwas ganz anderes, etwas wichtigeres, etwas großes geht: Der erste Schritt in Richtung Pott will gemacht werden! Nein, nein, es geht nicht um den Lingener OB der uns so viel Geld versprochen hat, es geht um den gleichen Pokal den wir schon im letzten Jahr mit nach Nordhorn nehmen durften. Zwar ein anderer Wettbewerb, aber der Pott sieht wieder genauso aus.
So langsam steigt die Vorfreude auf ein – wie auch gestern – pickepacke volles Euregium und auf eine Gänsehaut-Atmosphäre wie “damals” gegen Kopenhagen.
Auf geht’s – Wir sind bereit!

PS: Mittlerweile können die einzelnen News-Beiträge auch kommentiert werden…

(me)