Über den “Wilden Westen”

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auweia. Eine Definition dessen was wir sind, oder was wir tun – und am Besten für jeden Leser nachvollziehbar. Der hier geschriebene Text wird, das können wir jetzt schon sagen, nicht mehr als ein Versuch zu veröffentlichen, was UNS der Handball, was UNS die HSG Nordhorn ist, und was WIR gerne der HSG Nordhorn wären.

Letzteres ist dann doch wieder einfacher zu beantworten.

Eine stimmgewaltige Fangemeinschaft, die unabhängig vom Tabellenplatz sämtliche Ressourcen (Geld, Stimmbänder, …) ausschöpft, um ihrer Mannschaft ein treuer Rückhalt zu sein. Dazu gehört für uns vor allem auch das Ziel, sich zu Hause und in der Fremde so zu präsentieren, dass Mannschaft und Verein keinen Schaden nehmen, was konkret bedeutet, dass Provokationen oder Pöbeleien nicht zu dem gehören, was wir “Unterstützung” oder “Support” nennen, was wiederum aber nicht bedeutet, dass wir Stillschweigen bewahren über das, was uns im Liga-Alltag sauer aufstößt.

Jetzt und hier auf dieser Homepage en Detail darüber zu berichten, wie genau der Support bei uns aussieht, dass man viele Doppelhalter malt, Choreos vorbereitet, versucht jede Auswährtsfahrt mitzunehmen, die Stimmung in der eigenen Halle verbessern will, das scheint bei einigen Gruppierungen eine selbstdarstellerische Mode geworden zu sein, bei der wir irgendwie wenig Lust verspüren, uns ihr anzuschließen. Wir wissen was wir tun und was wir tun wollen.

Geht es um uns, oder um unseren Verein?

Wenn man uns in fremden Hallen oder sogar im heimischen Euregium nicht wahrnimmt, hat es keinen Sinn eine Legitimation für unsere Gruppe in schriftlicher Form auf dieser Seite nachzureichen.

Wir sind keine BesserFans!

Wir bilden mit 20-30 Leuten einen prozentual dermaßen geringen Anteil, dass es dumm und töricht wäre, sich als solche zu verstehen. Vielleicht verstehen wir uns aber als Animateure, die versuchen die ganze Kraft eines Heim- und Auswärtspublikums aus selbigem rauszukitzeln. Dass wir dabei angewiesen sind auf Ratschläge und Freundschaften von und mit ALLEN Fans, Hallensprechern/DJ’s, Ordnern und Thekenpersonal, das versteht sich von selbst.

Diese Ansichten werden belohnt.

Seit dieser Saison haben wir einen neuen Stehblock bekommen, dürfen verfrüht die Halle betreten (um unseren Krempel anzubringen und zu verteilen) hegen gute Drähte zur Hallenregie und zum Verein. Privilegien, für die wir uns an dieser Stelle noch einmal Bedanken wollen.

Wir lehnen Vereine ab, die sich mit extrem großem finanziellen Aufwand innerhalb kürzester Zeit in obere Tabellenregionen spielen. Vereine, die sich voll auf die Bundesliga konzentrieren. Vereine ohne eigene Jugend. Vereine mit einem übermäßig hohen Freikartenkontigent. Vereine, die an der Spitze unserer Handball-Bundesliga stehen, ohne jemals unter jetzigem Namen einen Aufstieg erlebt zu haben.